AKiP-Psychotherapie-Ambulanz

In der AKiP-Psychotherapie-Ambulanz arbeitet ein Ambulanz-Team. Es besteht aus approbierten Psychologischen Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten, und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/-therapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/-therapeuten in Ausbildung, die dort ihre praktische Ausbildung unter engmaschiger Supervision der Leiterinnen und Leiter der Ambulanz und von anerkannten Supervisorinnen und Supervisoren durchführen. Die Organisation übernimmt das Ambulanzsekretariat.

Die AKiP-Psychotherapie-Ambulanz steht unter der Gesamtleitung von Dr. Lydia Suhr-Dachs (Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin), Hildegard Goletz (Dipl.-Psych.; Psychologische Psychotherapeutin) und Professor Dr. Manfred Döpfner (Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut). Sie besteht aus einer Allgemeinambulanz und drei Schwerpunktambulanzen (vgl. Abb. 1). Die AKiP-Psychotherapie-Ambulanz ist von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein zur ambulanten psychotherapeutischen Behandlung gesetzlich krankenversicherter Kinder und Jugendlicher sowie Heranwachsender (bis zum Alter von 21 Jahren) und ihrer Familien ermächtigt.

ambulanzaufbau

Aufbau der Psychotherapie-Ambulanz bei AKiP Köln

Für Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen werden umfassende verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren angeboten. Die Behandlungen sind antragspflichtig, d.h. sie werden von den Krankenkassen auf Antrag bewilligt. Die Verhaltenstherapie ist meist multimodal, d.h. sie integriert die therapeutische Arbeit mit dem Kind / dem Jugendlichen mit Interventionen in der Familie und im Kindergarten bzw. der Schule. Neben Einzeltherapie wird auch Gruppentherapie angeboten. Unterstützend kann zudem bei entsprechender Indikation in Zusammenarbeit mit Äztinnen/Ärzten auch pharmakologisch behandelt werden.

In einem Erstgespräch klären der/die LeiterIn einer der Teilambulanzen weitergehende Explorationen und diagnostische Maßnahmen durch die behandelnde Therapeutin / den behandelnden Therapeuten. Die Therapien werden in der Regel von Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision durchgeführt. Die Therapien müssen bei den Krankenkassen beantragt werden. Kurzzeittherapien können bis zu 31 meist wöchentlichen Sitzungen umfassen, Langzeittherapien können sich über mehr als ein Jahr erstrecken.

Neben der Versorgung von Patientinnen und Patienten dienen diese Schwerpunktambulanzen auch der Erforschung dieser Störungen und der Entwicklung und Verbesserung diagnostischer und therapeutischer Verfahren.

Das Sekretariat der AKiP-Psychotherapie-Ambulanz wird geleitet von Birgit Mehl, Anke Erlinghäsuer und Birgit Stürmann.

Allgemeinambulanz

Leitung: Dr. Lydia Suhr-Dachs (Dipl.-Psych.; Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin), kommissarisch Janet Mandler (Dipl.-Psych.)

In der Allgemeinambulanz werden alle Kinder und Jugendliche aufgenommen, die nicht einer der im weiteren beschriebenen Schwerpunkt-Ambulanzen zugeordnet werden können. In der Allgemeinambulanz werden daher Kinder und Jugendliche mit sehr unterschiedlichen Störungsbildern behandelt, unter anderem Kinder und Jugendliche mit Essstörungen, Ausscheidungsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Persönlichkeitsstörungen oder psychosomatischen Störungen.

Diagnostik
Nach einem Erstgespräch mit der Ambulanzleiterin erfolgt die Zuweisung zum/zur behandelnden TherapeutIn, der/die nach einer ausführlichen Diagnostik und einer individuell auf das Kind bzw. den Jugendlichen abgestimmten Therapieplanung die Behandlung der Patientin / des Patienten übernimmt. Die Diagnostik dient der Erfassung der einzelnen Probleme und der detaillierten Therapieplanung und umfasst neben einer ausführlichen Exploration der Patienten, der Eltern und ggf. der Erzieher / Lehrer des Patienten eine ausführliche psychologische Diagnostik, in der auch Fragebogenverfahren eingesetzt werden.

Therapie
Der multimodale verhaltenstherapeutische Ansatz berücksichtigt die störungsauslösenden und störungsaufrechterhaltenden Faktoren und fokussiert die individuellen Problembereiche des Kindes bzw. Jugendlichen unter Einbeziehung seines primären sozialen Bezugssystems. Vor dem Hintergrund der eingegrenzten Problembereiche und der daraus resultierenden Behandlungsschwerpunkte werden gemeinsam mit der Patientin / dem Patienten und der Familie die individuellen Therapieziele formuliert Neben patientenzentrierten Interventionen werden auch familien- und schulzentrierte Interventionen eingesetzt, um die Verhaltens- oder emotionalen Probleme der Patienten/ des Patienten im familiären oder außerhäuslichen Bereich zu reduzieren. In der Regel ist deshalb eine intensive Mitarbeit der Eltern notwendig. Wenn eine pharmakologische Begleitbehandlung im Einzelfall erforderlich ist, kann diese in der kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz oder in Kooperation mit niedergelassenen Ärztinnen / Ärzten durchgeführt werden



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